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Juckende Kopfhaut - Was tun?

Schnelle Hilfe bei trockener Winterkopfhaut

Tipps für eine gesunde Kopfhaut ohne lästigen Juckreiz

Bei kalten Witterungen juckt die Kopfhaut häufig und wirkt gereizt. Durch Temperaturunterschiede zwischen kalter Luft draußen und trockener Heizungsluft drinnen, leidet bei vielen Menschen auch die Kopfhaut an Trockenheit. Die Kopfhaut ist wie eine Fortsetzung der Gesichtshaut mit Zellen und Poren, allerdings mit vielen Haarfollikeln. Genauso wie der Rest der Körperhaut, kann auch die Kopfhaut aufgrund eines empfindlichen Hauttyps sowie äußerer Einflüsse (trockenes Klima, Temperaturschwankungen etc.) ihr natürliches Gleichgewicht verlieren. Bei einer trockenen und gereizten Kopfhaut ist die Barriere gestört und es fehlen wichtige Barrierelipide (Fette). So kommt es leichter zu juckender, trockener oder schuppiger Kopfhaut.

Was tun, wenn die Kopfhaut juckt?

Eine trockene und gereizte Kopfhaut benötigt eine sehr milde Reinigung und hautberuhigende Stoffe. Ist die Kopfhaut irritiert, sollte man das Haar nur alle drei Tage waschen und dabei ein mildes Shampoo mit milden Tensiden – also Waschstoffen - benutzen, damit sich die Kopfhaut regenerieren kann. Shampoos mit stark austrocknenden waschaktiven Substanzen sollten vermieden werden. Es gibt eine Reihe von Shampoos, die mit milden Tensiden arbeiten und eine gereizte und oder trockene Kopfhaut deshalb weniger stressen (z.B. Alcina Sensitiv Shampoo). Beim Waschen nicht zu heißes Wasser nutzen, lauwarmes Wasser ist besser für Kopfhaut und Haar. An weniger Hitze auch beim Föhnen denken. 

Schuppenshampoos können das Problem verstärken

Hinter sehr feinen Schüppchen steckt häufig eine trockene Kopfhaut. Bei dieser Art besser nicht zum Schuppenshampoo greifen – es entfettet, die Hautbarriere wird weiter gestört und die Haut wird anschließend noch trockener. Das kann einen Teufelskreis zur Folge haben. Schuppenshampoos sind eher dafür gedacht, jene Schuppen, die auf fettiger Kopfhaut sehr gut sichtbar und größer sind, einzudämmen. Stattdessen besser für eine Fett-Feuchtigkeitsbalance der Kopfhaut sorgen. Wird das Schuppenproblem nach zwei Wochen nicht besser, sollten Betroffene zum Hautarzt gehen. 

Sanfte Pflegeprodukte beruhigen die Kopfhaut

Man kann die Barrierefähigkeit der Haut gezielt stärken. Als Kuranwendung hilft ein Balsam, das einmassiert wird und beruhigend wirkt (z.B. Alcina Kopfhaut Balsam).

Durch die Zufuhr natürlicher Vital- und Pflegestoffe regeneriert sich die Kopfhaut spürbar. Abhilfe schaffen Produkte mit rückfettenden Eigenschaften und hautberuhigenden Inhaltsstoffen. Gut tut der Kopfhaut ein alkoholfreies Tonikum mit pflanzlichen Extrakten. Wirkstoffe wie Bisabolol und Allantoin wirken beruhigend. Sie können die Widerstandskraft aufbauen und vor leichter Reizbarkeit schützen. 
Juckt die Kopfhaut stark, kann ein Serum zum Beispiel mit einem natürlichen Wirkstoffkomplex bestehend aus Berberitze, Spitzwegerich sowie Menthyl Lactate helfen. Es wirkt kühlend, beruhigt und vitalisiert und trägt zur Normalisierung der Talgdrüsen bei. Beim Einmassieren des Serums werden unschöne Schuppen gelöst und langfristig gemindert (z.B. Alcina Bi-Aktiv Serum). Den Inhalt nach der Haarwäsche scheitelweise auf der Kopfhaut verteilen, leicht einmassieren und nicht ausspülen.

Stylingprodukte sanft entfernen - auf Produkte mit Alkohol verzichten

Die Kopfhaut wird häufig überfrachtet, wenn Stylingreste, Schweiß oder Talgablagerungen nicht entfernt werden. Bei entsprechender Veranlagung können Poren verstopfen, so dass Pickel oder Juckreiz auftreten. Stylingprodukte, wie Spray oder Schaum sollte man abends sanft und sorgfältig ausbürsten. Bei irritierter Kopfhaut auf Leave-on-Produkte wie Sprüh-Conditioner, aber auch Styling, das dicht auf die Kopfhaut aufgebracht wird, eine Weile verzichten. Ebenso auf alle Produkte, die Menthol oder Alkohol enthalten. Sie erfrischen zwar, aber reizen noch mehr - und Alkohol trocknet zusätzlich aus. 

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