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Mythen-Check: Drei populäre Irrtümer über die Haarpflege

Trügerische Haarpflege-Tipps

Trügerische Haarpflege-Tipps

Ratschläge von der Mama, Regeln von der Oma und gut gemeinte Tipps der besten Freundin: Wir bekommen von allen Seiten Schönheits-Weisheiten aufgetischt. Können wir den Empfehlungen blindlings vertrauen? Hier unsere Top 3 der Haar-Mythen!

"Spliss lässt sich mit der richtigen Pflege reparieren."

Die Antwort heißt: Nein! Splissiges Haar durch Pflegeprodukte zu reparieren, ist Wunschdenken und weit verbreiteter Irrglaube. Bei Haaren handelt es sich um lebloses Horn. Ihre äußere Schuppenschicht ist entweder glatt oder geht wie eine Palme auseinander (Spliss). Spezialpflege kann die gespaltenen Enden zwar kurzfristig optisch zusammenkitten, reparieren kann sie den Spliss jedoch nicht. Ist das Haar erst einmal gesplisst, hilft nur der Griff zur Schere und die magischen Worte „Nur die Spitzen, bitte“.

Tipp  Lieber von vornherein gut pflegen! Lesen Sie hier, wie sich Spliss vermeiden lässt und wodurch er entsteht.


"Täglich 100 Bürstenstriche sorgen für gesund glänzendes Haar."

Die Antwort lautet: Jein. Was korrekt ist: Regelmäßiges Bürsten entwirrt das Haar und glättet die Haarstruktur. Auf den geglätteten Haaren reflektiert das Sonnenlicht besser und glänzt eindrucksvoller als bei ungekämmten Haaren. Das Bürsten verteilt außerdem Fettmoleküle vom Haaransatz in die Haarlängen, wodurch der Glanzeffekt zusätzlich verstärkt wird.  

Aber: Dieser Effekt stellt sich schon nach wenigen und nicht erst nach 100 Bürstenstrichen ein. Im Gegenteil: Häufiges und starkes Bürsten stimuliert die Kopfhaut, so dass es zu vermehrter Talgproduktion und in der Folge zu fettigen Haaren kommt. Außerdem dehnt jeder Bürstenstrich die Haarfaser, was die Haare porös werden lässt.

Tipp  Stattdessen spezielle Feuchtigkeitspflege benutzen: Hyaluronprodukte und Haarspitzen-Fluids verleihen Ihrer Haarpracht in Sekundenschnelle maximale Strahlkraft.


"Kuren wirken besser bei verlängerter Einwirkzeit."

Die Antwort ist: Nein. Das Haar kann nur begrenzt viele Inhaltsstoffe aufnehmen. Das Aufnahmemaximum wird nach der angegebenen Einwirkzeit auf den Produkten erreicht. Lässt man die Kur länger im Haar ist es keineswegs schädlich; ein besseres Ergebnis erhält man dadurch allerdings nicht, da der Effekt stagniert. Sie können also ruhig den Gebrauchsanweisungen vertrauen.

Tipp  Sie sollten statt einer verlängerten Einwirkzeit für eine glänzende Haarpracht lieber auf eine regelmäßige Anwendung setzen: Zwei Mal pro Monat den Haaren eine Kur, wie z. B. die Nutri-Shine Maske gönnen.

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