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Haut und Pflege
Gesichtspflege mit Anti-Aging-Power und GLOW-Effekt

Vitamin C für die Haut: Das kann das Beauty-Multitalent

Reagenzgläser, Kolben und Messbecher, die mit klarer Flüssigkeit und Zitronen gefüllt sind als Sinnbild für den Einsatz von Vitamin C in der Hautpflege

Vitamin C ist auch 2023 nicht aus der Liste der beliebtesten Beauty-Wirkstoffe wegzudenken. Die Auswahl an Körper- und Gesichtspflegeprodukten mit Vitamin C ist riesig – egal ob als Creme, Serum oder Ampulle. Höchste Zeit noch einmal genauer hinzuschauen!

Was macht Vitamin C eigentlich mit der Haut? Und wie erkenne ich eine gute Vitamin-C-Creme? Die Antworten auf diese Fragen und viele weitere spannende Facts und Infos rund um das Hautpflege-Multitalent erfahren Sie in diesem Artikel.

Wirkung Was macht Vitamin C mit der Haut?

Vitamin C ist aus der täglichen Pflege-Routine nicht mehr wegzudenken. Es gehört zu den besten Inhaltsstoffen in Creme, Serum und Co . Und das hat einen Grund – genauer gesagt sind es sogar mehrere Gründe. Denn das Multitalent kann sogar mit sechs positiven Pflege-Eigenschaften für das Gesicht aufwarten!

1. Wirkt antioxidativ

Vitamin C ist ein sehr effektives Antioxidans. Durch die antioxidative Wirkung unterstützt es den Körper dabei, freie Radikale einzufangen. Das sind hochreaktive Sauerstoffmoleküle, die bei gewöhnlichen Stoffwechselprozessen oder durch äußere Einflüsse entstehen. Das können beispielsweise UV-Strahlung, Stress, Rauchen oder Luftverschmutzung sein.  

Steigt die Konzentration der freien Radikale in den Zellen an, kann dies eine Kettenreaktion auslösen und wir sind oxidativem Stress ausgesetzt. In der Folge können die Zellen geschädigt werden und es kommt zu einer frühzeitigen Alterung der Haut, die sich im Gesicht als Falten bemerkbar macht. Vitamin C zählt zu den sogenannten Radikalfängern. Dadurch schützt es die Haut vor den Auswirkungen der freien Radikale und beugt vorzeitiger Hautalterung vor. 

2. Verstärkt den Sonnenschutz

Eine weitere sehr nützliche Eigenschaft von Vitamin C ist, dass es den UV-Schutz von Sonnencreme und Co. verstärken kann. Neben der Wirkung als Antioxidans und Radikalfänger schützt das Vitamin in Kombination mit Sonnenschutzmitteln zusätzlich vor Hautschäden durch UV-Strahlung.

Vor allem das Gesicht ist der schädlichen Sonnenstrahlung nicht nur im Sommer und bei einem wolkenlosen Himmel ausgesetzt. Auch im Winter oder durch eine Wolkendecke hindurch kann das UV-Licht noch unsere Haut erreichen und sie vorzeitig altern lassen. Eine tägliche Gesichtspflege mit Vitamin C kann diesem Effekt entgegenwirken.

Porträt einer jungen, schönen Frau, die eine aufgeschnittene Zitrone vor ein Auge hält, als Sinnbild für die verschiedenen Wirkungen von Vitamin C für die Haut

3. Mindert Pigmentflecken

Die Sonne begünstigt auch noch weitere Lichtschäden: Pigmentflecken. Dabei handelt es sich um eine Hyperpigmentierung der Haut. Die meist leicht bräunlichen Flecken werden durch eine erhöhte Melanin-Produktion hervorgerufen. Da sie häufig nach dem 40. Lebensjahr auftreten und mit dem Alter zunehmen, werden sie auch Altersflecken genannt.

Vitamin C hemmt die Bildung von Melanin in den Zellen. Bei regelmäßiger Anwendung trägt es sogar zu einer Aufhellung der Pigmentflecken bei. Dabei hemmt es das Enzym, das für die Melanin-Bildung verantwortlich ist und hellt somit nur Bereiche mit Hyperpigmentierung auf. Der natürliche Hautton wird nicht verändert. Durch diesen ausgleichenden Effekt wirkt das Hautbild insgesamt ebenmäßiger.

 

4. Unterstützt die Kollagenproduktion

Vitamin C hat noch einen weiteren Anti-Aging-Effekt: Es strafft die Haut und schenkt ihr Elastizität, indem es die körpereigene Kollagenproduktion unterstützt. Kollagen ist ein Strukturprotein, das gewissermaßen das Grundgerüst unserer Haut bildet. Dadurch wird sie straff und elastisch gehalten.

Im Laufe des Lebens nimmt die Kollagenbildung natürlicherweise ab. Dadurch bilden sich Falten und die Haut wirkt schlaff. Vitamin C ist in der Lage, die Kollagensynthese anzukurbeln. Fältchen und feine Linien werden so minimiert – die Haut wirkt frischer und der Teint ebenmäßiger.

5. Wirkt entzündungshemmend und reduziert Pickelmale

Rötungen, Pickel und Akne werden häufig von Mikroentzündungen der Haut hervorgerufen oder begleitet. Durch die entzündungshemmende Wirkung von Vitamin C wird der Heilungsprozess der Haut unterstützt. Das Hautbild wird beruhigt, wodurch es ebenmäßiger wirkt.

Durch die unterstützende Funktion bei der Kollagenproduktion werden zusätzlich auch Narben, wie sie bei Akne entstehen können, gelindert.

6. Verhindert Feuchtigkeitsverlust

Einen echten Energie- und Frische-Kick verleiht Vitamin C der Haut, indem es die Zellen bei der Speicherung von Feuchtigkeit unterstützt. Der Wasserverlust, der über den Tag unweigerlich auftritt, wird gebremst.

Somit trägt Vitamin C dazu bei, den Feuchtigkeitsgehalt der Zellen zu verbessern. Die Haut wirkt geglättet und der Teint erscheint den ganzen Tag über frisch und strahlend.

Porträt einer jungen, schönen Frau, die eine Pipette mit Vitamin-C-Serum an ihre Haut im Gesicht ansetzt, als Sinnbild für die unterschiedlichen Formen und Konzentrationen in Vitamin-C-Cremes

Konzentration und Form Wie erkenne ich eine gute Vitamin-C-Creme?

In den sozialen Netzwerken, wie Instagram und TikTok, wird viel über das Thema Vitamin C in Beauty-Produkten diskutiert. Besonders die Konzentration wird häufig in den Fokus gerückt. Um zu verstehen warum das so ist, schauen wir uns das Vitamin zunächst einmal genauer an.

Zum einen handelt es sich bei Vitamin C um eine Säure – genauer gesagt Ascorbinsäure. Diese reine Form des Vitamins hat in der Theorie die höchste Wirksamkeit im Vergleich zu anderen Verbindungen. Sie hat aber auch einen entscheidenden Nachteil: Ascorbinsäure ist eine sehr instabile Verbindung. Ist der Wirkstoff Luft oder Licht ausgesetzt, verliert er sehr schnell seine positiven Eigenschaften.

Darüber hinaus steckt auch schon im Namen, dass es sich um eine Säure handelt. Das bedeutet, dass sie bei einer zu hohen Konzentration die Haut reizen kann. Der Ausspruch „Viel, hilft viel“ gilt für das reine Vitamin C daher nicht.

Wie kann Vitamin C über die Haut aufgenommen werden?

Damit Vitamin C seine positiven Eigenschaften behält und gleichzeitig verträglich ist, werden in Kosmetik-Produkten häufig sogenannte Derivate der Ascorbinsäure eingesetzt. Das sind Verbindungen von reinem Vitamin C und einer anderen Wirkstoffgruppe, die dafür sorgt, dass das Vitamin in die Hautschichten transportiert werden kann. Dort wird die zusätzliche Verbindung wieder abgespalten und das Vitamin C reaktiviert.

In der Angabe der Inhaltsstoffe der Produkte wird reines Vitamin C als Ascorbic Acid angegeben. Beispiele für gut verträgliche und wirksame Derivate von Vitamin C sind:

  • Sodium Ascorbyl Phosphate: eine wasserlösliche Form, die zu den sogenannten salzigen Estern gehört. Der Inhaltsstoff eignet sich für den Einsatz in Serum, Creme oder Ampulle.
  • Ascorbyl Palmitate: eine fettlösliche Form, die sich vor allem durch den hohen Grad an Stabilität auszeichnet. Auch dieser Stoff ist in Kosmetika universell einsetzbar.

Kombination mit anderen Wirkstoffen Best Friends Forever: Vitamin C, Hyaluronsäure, Vitamin E und Retinol

Einige Wirkstoffe können den Effekt von Vitamin C noch unterstützen oder ergänzen. Vitamin C plus:

  • Hyaluron: Hyaluronsäure ist bekannt dafür, der Feuchtigkeitsspeicher schlechthin zu sein. Ein Gramm Hyaluronsäure ist in der Lage, bis zu sechs Liter Wasser zu speichern. Somit kann es die feuchtigkeitsbindende Wirkung der Ascorbinsäure noch verstärken. Das Resultat ist ein pralles und frisches Aussehen.
  • Vitamin E: Wie Vitamin C gehört auch das Vitamin E zu den Antioxidantien. In Kombination verstärken sie den Anti-Aging-Effekt und machen die Haut fit gegen schädliche Umwelteinflüsse. Vitamin E wird auch als Tocopherol bezeichnet und ist beispielsweise besonders reich in Traubenkernöl enthalten.
  • Retinol: Genau wie Vitamin C kann auch Retinol Pigmentflecken mindern, indem die Bildung von Melanin gehemmt wird. Zudem ist es ebenfalls ein guter Anti-Falten-Wirkstoff, da die Kollagen- und Elastinproduktion angekurbelt werden. Das Bindegewebe wird gestärkt und hat so einen straffenden Effekt auf die Gesichtshaut. Da beide hochpotente Inhaltsstoffe sind, ist die gleichzeitige Anwendung nicht für jeden Hauttyp geeignet. Sie eignen sich jedoch perfekt als Ergänzung, beispielsweise in Form einer Tagescreme mit Vitamin C und einer Nachtpflege mit Retinol.

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Anwendung Wann sollte eine Vitamin-C-Creme am besten aufgetragen werden?

Aufgrund der vielseitigen Eigenschaften sind Vitamin-C-Produkte sowohl für die Tages- wie auch Nachtpflege gut geeignet. Zum Schutz vor UV-Strahlen und Einflüssen der Umweltverschmutzung eignen sich diese Cremes vor allem zur Anwendung morgens.

Zur Verstärkung eines Sonnenschutzmittels sollte sie als Basisschicht unter dem Lichtschutzfaktor aufgetragen werden. So können die hautschützenden Eigenschaften optimal genutzt werden und die Haut startet mit einem Frische-Kick in den Tag!

ERNÄHRUNG In welchem Obst und Gemüse ist Vitamin C enthalten?

Vitamin C ist auch in zahlreichen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Über den Blutkreislauf gelangt es in die Zellen und entfaltet dort seine Wirkung. Auch über unsere Ernährung können wir Haut und Körper somit etwas Gutes tun. Der Bedarf kann besonders einfach gedeckt werden mit:

  • Paprika
  • Spinat
  • Kartoffeln
  • Kohl
  • Tomaten
  • Schwarzen Johannisbeeren
  • Zitrusfrüchten

Je nach Erntezeitpunkt, Dauer des Transports und Art der Lagerung kann der Vitamin-C-Gehalt bei Lebensmitteln variieren. Auch die Art der Zubereitung spielt eine Rolle. Durch den Kontakt mit Sauerstoff oder hohen Temperaturen kann das wasserlösliche Vitamin schnell verpuffen. Zum Kochen eignen sich daher schonende Garmethoden, wie beispielsweise das Dämpfen oder Dünsten, damit das Vitamin C nicht verloren geht.

Aufgeschnittene saftige Zitrone auf weißem Hintergrund als Sinnbild für Vitamin C als Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung

Der tägliche Bedarf variiert nach Alter und Geschlecht. Frauen sollten täglich etwa 95 mg und Männer 110 mg mit der Nahrung aufnehmen. Bei starker UV-Belastung, Umweltverschmutzung, wie beispielsweise Smog in Städten, oder bei Rauchern kann der Bedarf erhöht sein.

Mit der Faustregel „5 am Tag“, also dem Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse täglich, kann die empfohlene Vitamin-C-Zufuhr in der Regel unproblematisch gedeckt werden und trägt zu einer gesunden Ernährung bei.

Da Vitamin C wasserlöslich ist, kann es vom Körper aber nur schlecht gespeichert werden und muss regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Zudem ist es schwierig die Konzentration von Vitamin C in der Haut allein über die Nahrungsaufnahme zu erhöhen. Dies funktioniert in der Regel besser über Vitamin-C-haltige Pflege-Produkte.

Schon gewusst?

Insgesamt gibt es 13 Vitamine – Vitamin C ist eins davon. In der Natur kommt es in zahlreichen pflanzlichen Lebensmitteln vor. Tierische Produkte beinhalten hingegen kein Vitamin C. Wir Menschen können es nicht selbst produzieren, sondern müssen es von außen aufnehmen – zum Beispiel mit der Nahrung, oder auch mit der Hautpflege.

FAQs Häufig gestellte Fragen zu Vitamin-C-Cremes

Vitamin C zählt zu den besten Anti-Aging-Inhaltsstoffen und ist ein wahres Multitalent: Es stärkt das Bindegewebe, indem es die Kollagenproduktion unterstützt. Zudem beugt das Antioxidans vorzeitiger Hautalterung vor und reduziert lichtbedingte Hautschäden wie Pigmentflecken. Es besitzt sehr gute Fähigkeiten zur Feuchtigkeitsspeicherung und unterstützt sogar den Heilungsprozess der Haut.

Vitamin C kann sowohl über die Nahrung aufgenommen und dann über den Blutkreislauf in die Hautzellen gelangen sowie als auch von außen über eine entsprechende Creme, ein Serum oder in Form von Ampullen zugeführt werden. Da es im reinen Zustand ein sehr flüchtiges Vitamin ist, das schnell mit Sauerstoff oder Licht reagiert, ist es meist von Vorteil, wenn es in Hautpflege-Produkten wie Cremes in verkapselter Form und Derivaten vorliegt.

Eine Vitamin-C-Creme kann prinzipiell sowohl morgens wie auch abends verwendet werden. Besonders gerne wird sie in die morgendliche Beauty-Routine einbezogen. Denn die Verwendung am Morgen hat den Vorteil, dass sie die Haut über den Tag vor äußeren Umwelteinflüssen und UV-Licht schützt und die Eigenschaft von Sonnenschutzmitteln noch verstärkt. Eine Retinol-Creme eignet sich hingegen vor allem als Nachtpflege und stellt somit die ideale Ergänzung für den Abend dar.

Vitamin-C-Cremes sind in der Regel sehr gut verträglich und für alle Hauttypen geeignet. Bei einem eher empfindlichen Hauttyp sollte jedoch vorsichtig getestet werden, ob die Inhaltsstoffe gut vertragen werden. Das gilt vor allem für ein hochkonzentriertes Serum. Hierbei es handelt sich um Ascorbinsäure, die sensible Haut unter Umständen reizen kann.

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