Beauty Moments

ALCINABeauty Moments

Fit for Sun

Augen auf beim Sonnenschutz-Kauf ☀

Beim Thema Sonnenschutz werden wir mit vielen Abkürzungen konfrontiert: LSF, SPF, UVA, UVB sind nur einige davon. Doch was sich hinter diesen drei Zeichen jeweils verbirgt, wissen nur die wenigsten. Deshalb bringen wir jetzt Licht in das Dunkel der Sonnenschutz-Abkürzungen.

Was sagt der Lichtschutzfaktor (LSF) aus?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, um wieviel länger die Haut mit dem aufgetragenen Sonnenschutzprodukt der Sonne ausgesetzt werden kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als ohne Benutzung des Sonnenschutzmittels. Welcher Lichtschutzfaktor benötigt wird, hängt zum großen Teil von der Eigenschutzzeit der Haut ab; also der Zeitspanne, die die Haut ungeschützt der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne sich zu röten. Generell sind hellere Hauttypen sonnenbrandanfälliger als dunkle und haben einen geringeren Eigenschutz. Der LSF muss demnach typgerecht gewählt werden. Um Ihren Hauttyp und die damit einhergehende Eigenschutzzeit herauszufinden, können Sie sich an der untenstehenden Darstellung orientieren. 

Kann ich berechnen, welchen LSF ich brauche?

Um den richtigen LSF für sich zu bestimmen, gibt es eine einfache Formel:

Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = 

die maximal mögliche Zeit in Minuten, um sich in der Sonne ohne Sonnenbrand aufzuhalten pro Tag.

Wenn also die Eigenschutzzeit 20 Minuten beträgt und der Lichtschutzfaktor des Schutzproduktes 20 anzeigt, kann man sich theoretisch 400 Minuten (20 x 20) pro Tag in der Sonne aufhalten ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Es handelt sich hierbei um grobe Richtwerte, da ein Sonnenbrand auch unterhalb der maximalen Schutzzeit auftreten kann. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass man mit einem Lichtschutzfaktor von z. B. 30, dreißig Minuten länger in der Sonne bleiben kann, ohne zu röten. Falsch ist auch, dass ein LSF von 50 „stärker“ schützt als ein LSF von 30. 

Doch Vorsicht: Die Schutzzeit hängt nicht nur vom Hauttyp ab, sondern auch von der Stärke der Sonneneinstrahlung. Hinzu kommt: Durch Schwitzen, Schwimmen oder Abrieb der Sonnencreme verringert sich die Schutzwirkung. Die tatsächliche sonnenbrandfreie Zeit ist also selbst nach sorgfältigstem Eincremen geringer als die maximale Wirkzeit, die man berechnet.

Für Kinder gibt es eine solche Einteilung nicht. Die Eigenschutzmechanismen der menschlichen Haut entwickeln sich erst nach und nach. Die Lichtschwiele ist noch nicht ausgeprägt und bis die Haut die vollständige Fähigkeit zur Bräunung erreicht, dauert es bis zum Teenageralter. Baby- und Kinderhaut muss deshalb durch äußere Maßnahmen vor den Strahlen geschützt werden.

Gibt es einen Unterschied zwischen LSF und SPF?

Wenn wir eine Sonnencreme zu Hand nehmen, begegnet uns oft das Kürzel „LSF“ für Lichtschutzfaktor oder „SPF“ für Sun Protection Factor. Bis vor ein paar Jahren gab es noch einen deutlichen Unterschied zwischen dem europäischen Lichtschutzfaktor und dem amerikanischen Sun Protection Factor. Der SPF war doppelt so hoch wie der LSF. Mittlerweile wurden die Werte angeglichen, sodass LSF und SPF identisch sind. Kaufen wir im Ausland eine Sonnencreme, muss also der Schutzfaktor nicht mehr umständlich umgerechnet werden. 

Sollte meine Sonnencreme vor UVA oder vor UVB- Strahlen schützen?

Sowohl als auch! Beim Kauf von Sonnencreme sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass sie einerseits vor UVA und andererseits vor UVB Strahlen schützt. Bei UVB handelt es sich um kurzwellige, energiereiche Strahlen, die zu Sonnenbrand führen. UVA Strahlen hingegen sind langwelliger und weniger energiereich, sorgen jedoch für die gefürchtete Hautalterung. 

Eine kleine Eselsbrücke:

UVA-Strahlung macht alt
UVB-Strahlung macht Brand

Welcher Hauttyp bin ich?

Hauttyp I: Keltischer Typ

  • Sehr helle Haut
  • Rotblondes Haar
  • Extrem empfindliche Haut
  • Sommersprossen
  • Keine Bräunung
  • Sehr hohes Sonnenbrandrisiko

Eigenschutzzeit:
< 15 Minuten bei einem UV-Index von 8

Hauttyp II: NordischerTyp

  • Helle Haut
  • Helles Haar
  • Empfindliche Haut
  • Oft Sommersprossen
  • Langsame, minimale Bräunung
  • Hohes Sonnenbrandrisiko

Eigenschutzzeit:
etwa 20 Minuten bei einem UV-Index von 8

Hauttyp III: Mischttyp

  • Helle bis hellbraune Haut
  • Dunkelblonde bis braunes Haare
  • Langsame, fortschreitende Bräunung
  • Normales Sonnenbrandrisiko

Eigenschutzzeit:
etwa 30 Minuten bei einem UV-Index von 8

Hauttyp IV: Mediterraner Typ

  • Bräunliche, wenig empfindliche Haut
  • Dunkelbraunes oder schwarzes Haar
  • Schnelle Bräunung (mittelbraun)
  • Geringes Sonnenbrandrisiko

Eigenschutzzeit:
etwa 40 Minuten bei einem UV-Index von 8

Hauttyp V: Dunkler Hauttyp

  • Hellbraune bis dunkelbraune, wenig empfindliche Haut
  • Hellbraune bis dunkelbraune, wenig empfindliche Haut
  • Dunkelbraunes bis schwarzes Haar
  • Schnelle Bräunung (mittelbraun)
  • Geringes Sonnenbrandrisiko

Eigenschutzzeit:
etwa 60 Minuten bei einem UV-Index von 8

Hauttyp VI: Schwarzer Hauttyp

  • Schwarze Haut
  • Schwarzes Haar
  • Schnelle Bräunung (schwarz)
  • Quasi kein Sonnenbrandrisiko

Eigenschutzzeit:
etwa 80 Minuten bei einem UV Index von 8

Linola Sonnen-Hautmilch schützt die Haut sofort vor UV-Strahlen.

Zurück zur Übersicht