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Anti-Aging Pflegtetipps

Gepflegte Falten sind schöne Falten

Die Rolle des Hauttyps bei der Hautalterung

Der Hauttyp spielt eine Rolle, denn trockene Haut altert tendenziell deutlich schneller. Im Alter wird allerdings jede Haut etwas trockener, denn das gehört zum Reifeprozess der Haut, und so wird sie auch zunehmend anspruchsvoller. Aber nicht nur der Hauttyp, sondern vor allem auch die Lebensgewohnheiten spielen eine wesentliche Rolle beim Hautalterungsprozess.

Woran erkenne ich, ob meiner Haut Feuchtigkeit oder Fett fehlt?

Wenn der Haut viel Feuchtigkeit fehlt, beginnt sie zu spannen, und wenn es richtig schlimm ist, machen sich beim Lachen sogar leichte Querlinien im Wangenbereich bemerkbar. Die Auswirkungen eines Fettmangels hingegen bemerken Sie am schnellsten am Körper. Es bilden sich Trockenheitsfalten. Es ist gar nicht so schwer, den eigenen Trockenheitstyp zu bestimmen. Machen Sie doch einmal den Wangenschiebetest: mit Hilfe des Zeigefingers schieben Sie Ihre Wange leicht von unten nach oben. Bilden sich dabei kleine Querfältchen, fehlt der Haut Feuchtigkeit. Sollten sich senkrechte Fältchen zeigen, mangelt es der Haut an Fett. Es können sich beim Schiebetest auch Quer- und Längslinien bilden, dann fehlt Ihrer Haut gleich beides: Fett und Feuchtigkeit.

Diese Anti-Aging-Wirkstoffe sind am populärsten:

Die wohl bekanntesten Antifaltenwirkstoffe sind Coenzym Q10, die Vitamine A (Retinol), E und C, sowie Hyaluronsäure und Collagen. Dabei hemmen das Coenzym Q10 und die Vitamine vor allem die hautschädigende Wirkung der freien Radikale, während die Hyaluronsäure Falten vorbeugt sowie vorhandene Falten mildert. Die weiterentwickelte Form der Hyaluronsäure, Hyaluronsäure 2.0, besitzt durch ihre kleinen und großen Moleküle eine besondere Wirkung. Während die großen Hyaluron-Moleküle die Feuchtigkeit binden und unmittelbar für ein pralleres Hautbild sorgen, dringen die kleinen Moleküle in tiefere Hautschichten ein und sorgen dort für einen besseren Zusammenhalt der Zellen.

Wieviel kann ich mit Anti-Aging bewirken? Wieviel Einfluss haben die Lebensgewohnheiten gegenüber den Genen?

Wichtig ist die richtige Balance zwischen Aktivität und Ruhe: Wer extrem aktiv ist und zu wenig Schlaf bekommt, sollte sich auch Erholungsphasen gönnen, um eine vorzeitige Hautalterung nicht zu begünstigen. Ein ausreichendes Maß an Aktivität ist dennoch wichtig, z. B. durch Bewegung an der frischen Luft, die Durchblutung und Sauerstoffversorgung ankurbelt. Rauchen und Alkoholgenuss begünstigen die Hautalterung, weil dadurch vermehrt freie Radikale im Körper entstehen, die den Alterungsprozess beschleunigen. Auch Umwelteinflüsse, Stress, Krankheiten und Medikamente etc. können die Haut schneller altern lassen.

Die Haut wird älter

Junge Haut erneuert sich kontinuierlich selbst – so bleibt sie prall, glatt und elastisch. Mit zunehmendem Alter verändert sich unsere Hautbeschaffenheit – die Haut wird trockener, dünner und auch faltiger. In der schematischen Darstellung (s.u.) sehen Sie, wie die Verbindung von Leder- und Oberhaut zunehmend abflacht, das Ergebnis: Die Haut sieht weniger prall und jugendlich aus.

Welche Sünden sollte ich meiner Haut auf jeden Fall ersparen?

Ein Thema, das häufig unterschätzt wird, sind die Auswirkungen der Sonne. Zu häufige Besuche auf der Sonnenbank sind ebenso schädlich wie intensive Sonnenbäder. Die Schäden sieht man erst 15 bis 20 Jahre später. Darum sollten Sie am besten nie ungeschützt in die Sonne gehen. Zusätzlich sollten Sie beim direkten Sonnenbad einen Hut tragen, um das Gesicht zu schützen und die negativen Auswirkungen der Sonnenstrahlen zu reduzieren. Auch die regelmäßige Reinigung ist ein sehr wichtiges Thema. Denn nur wenn die Haut morgens und abends regelmäßig gereinigt wird, kann die Hautpflege optimal wirken.

Ab wann sollte man mit der Anti-Aging-Pflege beginnen?

Das ist individuell und kommt immer auf die Haut und die Lebensumstände an. Grundsätzlich gilt: Je früher ich beginne, desto länger kann ich die Hautalterung auch verzögern. Wenn ich schon tiefe Furchen habe, kann ich sie nicht wieder glatt und jung pflegen. Besondere Aufmerksamkeit braucht die Augenpartie, weil die Haut hier bis zu viermal dünner als die übrige Gesichtshaut ist und sich auch von ihrem Aufbau deutlich unterscheidet. Außerdem öffnen und schließen wir die Lider bis zu zehntausend Mal am Tag. Das beschleunigt den Alterungsprozess im Augenbereich deutlich. Für den Start eignen sich das HYALURON 2.0 Augen-Gel oder die Augencreme N°1 sehr gut, weil sie nachhaltig Feuchtigkeit spenden, leichte Linien und Fältchen mildern und der Neubildung vorbeugen.

Welche Produkte sind hilfreich, um bereits vorhandene Falten zu mildern?

Die neue Anti-Falten Gesichtscreme der „It’s never too late“-Serie weckt erfolgreich schlafende Hautzellen: Der Wirkstoff Matrixyl schafft es nachweislich, die Kollagen-Produktion zu stimulieren, so dass sich die Haut schneller regeneriert. Zudem sorgen das Coenzym Q10 und Vitamin E für ein gesundes Hautwachstum, beugen weiterer Faltenbildung vor und verbessern den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Der Augenbalsam der Serie pflegt sie nachhaltig und beugt weiterer Hautalterung vor.

Sind die Fältchen bereits ausgeprägt, eignet sich der Augen-Balsam sehr gut, da er Linien und Fältchen reduziert und eine geglättete Augenpartie schenkt. Eine schnelle und effiziente Anti-Aging-Wirkung auf Ihre Haut haben auch Seren, wie z. B. das Zell-Aktiv-Serum. Es ist ein effektiver Wirkstoffcocktail für die Haut, der die Gesichtskonturen deutlich glättet und ein gleichmäßiges Hautbild hinterlässt. Sie können das Serum sehr gut mit Ihrer Pflege kombinieren und auch als Kur morgens und abends anwenden. Für eine optimale Wirkung tragen Sie erst das Serum auf und klopfen es sanft ein. Anschließend verwenden Sie Ihre Creme wie gewohnt.

Was kann ich machen, wenn ich etwas mehr Zeit habe und meine Haut mal so richtig verwöhnen will?

Gerade wenn die Haut älter wird, sind Peelings wichtig, weil sie abgestorbene Hautzellen entfernen und somit die Zellerneuerung stimulieren. Regelmäßig angewendet, hält man die Haut dadurch jünger. Gut geeignet für alle Hauttypen ist das Aktiv-Peeling, das Soft-Peeling eignet sich auch bei sehr empfindlicher Haut, weil es ohne Schleifpartikel auskommt. Aber auch täglich kann man etwas tun, um Falten zu mildern. Nach der Reinigung entfernt das Zell-Aktiv-Tonic mit Hilfe von Fruchtsäure trockene Hautschüppchen und nimmt Talgreste von der Haut. So sorgt es für feinporige Haut. Falten, Milien und Pigmentflecken werden gemildert. Das Tonic regt zudem die Zellen an, sich schneller zu regenerieren.

Kann man Falten wegessen?

Leider nein. Durch eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse können Sie aber dazu beitragen, den Eigenschutz der Haut gegen Falten zu stärken. Viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide helfen, die Hautbarriere zu stärken und Falten vorzubeugen. Insbesondere die Vitamine A, C und E sind nützliche Helfer im Kampf gegen Falten. Sie sind in hoher Konzentration unter anderem in Karotten, Tomaten, Paprikas, Mais, Brokkoli, Pfirsichen, Orangen, Grapefruits, Melonen oder Aprikosen enthalten.

Kann ich mit 30 Jahren ähnliche Cremes benutzen wie eine 40-Jährige?

Die ersten Fältchen treten spätestens mit Ende 20 auf, weshalb Sie ab 30 beginnen sollten, gegen Falten anzucremen. Die passende Creme hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wenn die Hautstruktur  langsam erschlafft, ist es empfehlenswert, ihr wichtige Bausteine zu verabreichen, die die Regeneration in Schwung bringen. Das Zauberwort heißt: Feuchtigkeit. Gerade Cremes und Fluids mit Hyaluronsäure sind echte Feuchtigkeitsbomben. Ab dem 40. Lebensjahr sollten Sie dann die Pflege den Bedürfnissen der Haut anpassen. Wenn Sie beispielsweise zu trockener Haut tendieren, die  erschlafft oder gereizt ist, sollten Sie zu reichhaltigen Antifaltencremes wechseln.

Sind Augencremes wichtig?

Da die Haut rund um die Augen im Vergleich zu anderen Stellen des Körpers sehr  dünn und empfindlich ist und weniger stützendes Gewebe oder Talgdrüsen vorhanden sind, entstehen schnell Falten. Augencremes können leicht dabei helfen, erste Trockenheitsfältchen zu vermeiden, und sind spätestens ab Ende 20 ein tägliches Muss!

Sehen Sie morgens manchmal auch verknautscht aus? Nach dem Aufstehen findet sich schnell der Übeltäter: das Kopfkissen. Bauchschläfer, die ihr Gesicht beim Schlafen im Kopfkissen vergraben, riskieren schneller Falten. Umgehen lässt sich dies durch Bettwäsche aus Satin. Der Stoff ist leichter und zeichnet sich nicht im Gesicht ab.

Schönheitsschlaf gibt es wirklich. Wer täglich eine halbe Stunde früher schlafen geht, bekommt jährlich eine Woche Schönheitsschlaf gratis. Und Schlafen macht bekanntlich schön.

Wenn andere unser Alter schätzen, geschieht dies meist aufgrund der Mimik. Studien zufolge lässt uns deshalb ein mürrischer Blick schnell alt aussehen. Wenn sich die Gesichtsmuskeln verkrampfen, zum Beispiel durch Ärger im Job oder negative Gefühle, entstehen rund um den Mund kleine Fältchen. Also: Lächeln macht jung!

Kleine Massagen sorgen für Entspannung und Durchblutung im Gesicht. Täglich 10 Minuten mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger in zupfenden Bewegungen die Kinnpartie massieren und kreisförmig über die Wangen bis zu den Schläfen fortsetzen.

Auch wenn Sie es zum x-ten Mal hören: Das beste Mittel gegen Hautalterung bleibt die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Wer jeden Tag mindestens zwei bis drei Liter Wasser trinkt und der Haut über Cremes entsprechende Pflege zuführt, sieht länger jung aus. Übrigens hilft auch regelmäßiger Sport – so bleibt die Haut länger straff und der Teint schön rosig.

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